Ein Stern ist eine selbstleuchtende, riesige Gaskugel aus hauptsächlich Wasserstoff und Helium, in deren Innerem durch Kernfusion Energie erzeugt wird. Diese Fusion – bei der Wasserstoff zu Helium verschmilzt – erzeugt enorme Mengen an Licht, Wärme und anderen Strahlungen.
Unsere Sonne ist ebenfalls ein Stern – ein ganz normaler, mittelgroßer gelber Zwergstern. Sie dient uns als Referenz: Alle anderen Sterne am Nachthimmel sind ebenfalls Sonnen, nur sehr viel weiter entfernt.
Merkmale von Sternen
- Energiequelle: Kernfusion im Kern (bei Temperaturen von mehreren Millionen Grad)
- Lebensdauer: Von wenigen Millionen Jahren (bei sehr massereichen Sternen) bis zu vielen Milliarden Jahren (bei kleinen Sternen)
- Größenunterschiede: Von kleinen Roten Zwergen (nur ein Bruchteil der Sonnengröße) bis zu gigantischen Überriesen, die hunderte Male größer als die Sonne sind
- Temperatur: Von ca. 2.500 °C bei kühlen Roten Zwergen bis über 50.000 °C bei heißen blauen Sternen
Der Lebenszyklus von Sternen
Sterne entstehen in dichten Gas- und Staubwolken (Molekularwolken) und sterben entweder als Weißer Zwerg, Neutronenstern oder durch eine Supernova-Explosion. Sie sind die „Bausteine“ des Universums und die Schmiede schwerer Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff und Eisen.
Kurz gesagt: Jeder funkelnde Punkt am Nachthimmel (außer Planeten) ist ein Stern – eine eigene, weit entfernte Sonne.