Die Astrophysik ist der Zweig der Astronomie, der physikalische und chemische Gesetze anwendet, um die Vorgänge im Universum zu erklären. Während die klassische Astronomie sich vor allem mit der Beobachtung und Kartierung von Himmelskörpern beschäftigt (z. B. Positionen von Sternen und Planeten), geht die Astrophysik einen Schritt weiter: Sie untersucht, wie und warum diese Objekte entstehen, funktionieren und sich verändern.
Astrophysiker beschäftigen sich unter anderem mit:
- Der Entstehung, dem Leben und dem Tod von Sternen
- Schwarzen Löchern, Neutronensternen und Supernovae
- Der Struktur und Entwicklung von Galaxien
- Dunkler Materie und Dunkler Energie
- Der Entstehung und dem Schicksal des gesamten Universums (Kosmologie)
Dazu nutzen sie moderne Werkzeuge wie Weltraumteleskope (z. B. Hubble oder James Webb), Spektroskopie, Computersimulationen und Daten von Raumsonden. Die Astrophysik verbindet somit Beobachtung mit theoretischer Physik und hilft uns, die grundlegenden Regeln des Kosmos zu verstehen.
Kurz gesagt: Die Astrophysik erklärt nicht nur, was wir am Himmel sehen – sondern auch, wie das Universum funktioniert.