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    Was sind Sternschnuppen?

    Sternschnuppen, auch als Meteore bekannt, sind keine fallenden Sterne, wie der Name vermuten lässt, sondern kleine Partikel aus Gestein oder Staub, die in die Erdatmosphäre eintreten und dabei verglühen. Diese Partikel sind oft nicht größer als ein Sandkorn und stammen meist von Kometen oder Asteroiden. Sie bewegen sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde durch den Weltraum. Beim Eintritt in die Atmosphäre reiben sie an der Luft und erhitzen sich so stark, dass sie ein helles Leuchten erzeugen – das, was wir als „fallender Stern“ bzw. „Sternschnuppe“ wahrnehmen.

    Sternschnuppen sind besonders während Meteorströmen zu beobachten, wie beispielsweise den Perseiden im August oder den Leoniden im November, wenn die Erde durch die Trümmerbahn eines Kometen fliegt. In solchen Nächten können Dutzende oder sogar Hunderte Sternschnuppen pro Stunde am Himmel erscheinen. Größere Partikel, die als Feuerbälle bekannt sind, können sogar Geräusche erzeugen oder als Meteoriten auf der Erde landen, wenn sie nicht vollständig verglühen.

    Sternschnuppen faszinieren die Menschheit seit Tausenden von Jahren und sind mit Mythen und Wünschen verbunden. Tatsächlich bieten sie Einblicke in die Zusammensetzung des Sonnensystems und sind ein harmloses, aber spektakuläres Naturschauspiel.

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